Fertighaus- Mitgebaut, Geld gespart!

Mit einem Fertighaus wird der Traum vom eigenen Haus besonders schnell Wirklichkeit. Wo morgens nur eine Bodenplatte oder ein Keller zu sehen waren, stellen die Monteure bis abends ein komplettes Haus auf. Möglich machen das im Werk vorgefertigte Wände, die vor Ort nur noch zusammengesetzt werden. Sogar Fenster, Rollläden und die Haustür sind zumeist bereits vormontiert. So wächst das Haus blitzschnell in die Höhe.


Anschließend schlägt in vielen Fällen die Stunde der Bauherren: Wenn die Hülle des Hauses steht, übernehmen sie Teile des Innenausbaus in Eigenregie. Sie Hersteller der Fertighäuser machen es den Do-it-yourself-Bauherren besonders einfach: Sie lassen sie bei der Suche nach den geeigneten Materialien für den Ausbau nicht allein, sondern liefen komplette Pakete zur Baustelle. Dort ist alles enthalten, was für die Fertigstellung des Hauses erforderlich ist. Es gibt diese Ausbaupakete in unterschiedlichem Umfang und in verschiedenen Preisklassen - je nachdem, welches Budget und welche Vorstellungen der Bauherr hat.

Wenn die Baufirma das Fertighaus aufgestellt hat, dann steht auf dem Grundstück ein regendichtes Haus, das im Innern allerdings noch „nackt" ist. Das heißt: Es fehlen noch Zwischenwände, Strom- und Wasserleitungen sind noch nicht verlegt, die Decken nicht verkleidet. Diese Aufgaben können die Bauherren ganz oder teilweise selbst anpacken. Das Verkleiden von Wänden und Decken sowie der Aufbau von Zwischenwänden ist mit Platten aus Gipskarton überhaupt kein Problem. Zuvor müssen jedoch die Wasserrohre und die elektrischen Leitungen verlegt werden. Wer es sich zutraut, kann auch das selbst erledigen und sein Werk anschließend vom Bauleiter überprüfen lassen. Gerade im Bereich der Hauselektrik sind auch Mischformen möglich: Hier kann man nach einem exakten Plan alle Kabel selbst verlegen und den Anschluss sowie die Montage von Schaltern oder Steckdosen einem Fachmann überlassen. Ohne entsprechende Erfahrung sollte man sich an die Elektrik aber keinesfalls ganz allein heranwagen.

Malerarbeiten und das Verlegen der Bodenbeläge übernimmt die Mehrzahl der Bauherren in Eigenleistung, weil hier besonders leicht Geld gespart werden kann. Je nach Bauweise des Hauses gibt es noch an weiteren Stellen die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und dadurch bares Geld zu sparen. Wenn zum Beispiel eine Fußbodenheizung in den Estrich integriert werden soll, kann der Bauherr dank einfacher Steck- oder Tackersysteme die Rohre selbst verlegen. Auch die Montage von Vorwandelementen für WC und Bidet im Bad sind mit etwas Geschick machbar.

Je mehr Aufgaben man als Käufer selbst erledigt, desto günstiger wird das Haus. Es sind Einsparungen von 20 bis 30 Prozent der Bausumme möglich.